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Siege in Serie

21.07.2009

Mit der Mannschaft vom TriTeam konnten wir am Wochenende den Tagessieg in der ersten Liga in Schluchsee erringen und damit auch den Vize Titel hinter dem Hansgrohe Team sichern. Doch nicht nur die Mannschaft war siegreich sondern auch ich selbst. Mit Einzelleistungen von Platz 1,3,5,16 war die Überlegenheit an diesem Tag mehr als deutlich. Mit dem Aufstieg der zweiten Manschaft in die zweite Liga haben wir im Finale das Maximum rausgeholt. Mehr zum Rennen in Kürze im Blog.

3:53:20

15.06.2009

genau so lange hat es gedauert bis ich mich im Ziel endlich hinlegen und einen wunderschönen Sieg genießen konnte. Heute mit etwas Abstand kapier ich erst was ich da für eine super Leistung gezeigt habe. Viele staunen über die schnelle Radzeit, aber dass ich ein sehr guter Radfahrer bin und da mit guten Genen gesegnet bin, weiß ich seit ich vor 13 Jahren mit dem Sport angefangen habe. Für mich war am Sonntag aber vor allem das Schwimmen genial. Wenn ich bedenke, dass ich im letzten Jahr beim 70.3 in Monaco noch fast 4min auf Macca im Wasser verloren habe, dann sind die 50sek vom Sonntag für mich fast eine Sensation. Endlich haben sich das harte Training, das Arbeiten an der Technik und das Krafttraining ausgezahlt. Als ich schon bei KM 12 an der Dreiergruppe um Macca dran war und diese dann auch passieren konnte, ist mir schon ein kleiner Schauer über den Rücken gelaufen. Leider ist es nicht zu dem von mir erhofften Duell mit Macca gekommen, da dieser leider mit einem Platten aufgeben musste. Auf der Radstrecke wusste ich dann lange nicht wie groß mein Abstand auf die Verfolger war. Ich habe immer wieder verschiedene Zeiten gehört: 90sek - 60sek - 8min was glaubt man da eher? Ich war mir sicher, dass mir Tissink 60sek auf den Fersen ist. Also habe ich weiter voll angegast. Es stellte sich dann in der zweiten Wechelzone heraus, dass ich tatsächlich 8min Vorsprung hatte. Im Training habe ich mir immer ausgemalt wie ich gegen Macca in einem Kopf-an-Kopf-Rennen auf den letzten Metern kämpfe, nicht so etwas. Aber genau darin kann auch eine Gefahr liegen wie man an der extrem schnellen Laufzeit des zweiten James Cunnama (1:12:45h) sehen kann. Gerade die Hitze am Renntag nach den eher kühlen letzten Tagen machte mir schon zu schaffen. Also habe ich daruf geachtet, dass ich mich gut Verpflege damit ich nicht noch einen Hungerast erleide. Vor so vielen Freunden mit denen ich oft trainiere dann als Erster über die Ziellinie zu laufen war schon ein super Gefühl. Oft werde ich gefragt "wie wäre das Rennen ausgegangen, wenn Chris keinen Platten gehabt hätte?" Ich kann es nicht sagen, ich hoffe die Antwort in einem anderen Rennen geben zu können :-)
Vielen Dank ans Team von der Challenge Kraichgau, die in meiner Heimat so ein schönes Rennen organisiert haben!


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