Nach auf und ab ganz oben
Am Sonntag war es wieder soweit: Höhenmeter-Sammeln in Heidelberg. Obwohl ich nun schon genau eine Hand voll Rennen in Heidelberg gemacht habe, war es mir bis jetzt noch nicht gelungen mein Lieblingsrennen zu gewinnen. Mit der klaren Ambition das zu ändern bin ich am Sonntag in den Neckar gehüpft.
Heidelberg ist immer wieder etwas ganz besonderes. Der Start unter der alten Neckar-Brücke ist mit keinem anderen Rennen zu vergleichen.
Bei der Auftaktdisziplin hatte ich kleinere technische Schwierigkeiten, so dass ich leider nicht, wie noch in der Vorigen Woche, mit Michael Göhner aus dem Wasser kam.
Doch mit etwas Agressionen und Adrenalien im Tank fährt es sich besonders gut und so konnte ich bald auf die Favoriten-Gruppe aufschließen. Ich wollte nicht lange warten und probierte sofort die Gruppe zu sprengen. Recht schnell war ich schließlich allein auf der Verfolgung des stark agierenden Christian Ritter. Zu Beginn der zweiten Runde konnte ich ihn stellen, jedoch nicht abschütteln. Leider stürzte Ritter in der letzten Abfahrt nach Heidelberg und musste das Rennen aufgeben (gute Besserung von dieser Seite). Mit knapp zwei Minuten Vorsprung konnte ich schließlich auf die Laufstrecke gehen. Während man sich bei anderen Rennen mit dem Vorsprung eigentlich nicht mehr quälen muss, sorgt in Heidelberg die Topographie der Laufstrecke nochmal für richtig Aua in den Schenkeln.
Der Zieleinlauf entschädigt jedoch für alles und die Zuschauer waren einfach klasse.
Herzlichen Glückwunsch an die zweit und drittplazierten Michael Göhner und Felix Schumann.














