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Karlsruhe - 3C° - Regen

04.12.2008

Ok, wer sich bei diesen Bedingungen auf eine 2,5h Radausfahrt freut darf wieder anfangen mit Training.
Nach drei Wochen Pause hat am Monatag bei mir das Training wieder angefangen.
Mit den üblichen Vorsätzen beginnt also die neue Saison. Für 2009 habe ich mir einige hohe Ziele gesetzt.
Entgegen meines ursprünglichen Planes werde ich nicht in Roth starten.
Nach reiflicher Überlegung habe ich mein Langdistanz-Debut noch ein Jahr aufgeschoben.
Ich möchte vor allem die Schwimmleistung, die bis jetzt immer zwischen mir und dem Sieg stand, verbessern.
Das habe ich mir schon oft vorgenommen, so ca. die letzten fünf Jahre, der Unterschied - diesmal klappts!
Nächstes Jahr werde ich wieder für meinen alten Verein das TriTeam Heuchelberg starten.
Gründe? Eigentlich war ich gerne in Griesheim, bloß ist mir die Bundesliga einfach zu viel Stress.
Außerdem ist die Landesliga in Baden-Württemberg so gut besetzt, dass es kaum ein sportlicher Abstieg ist.
Ich werde mich also dieses Jahr nochmal vor allem auf der Mitteldistanz zeigen.
Dabei kann ich schon jetzt sagen, dass ich bei der Sparkasse Kraichgau Challange
sowie beim Sparkassen Finanzgruppe Ironman Germany 70.3 Wiesbaden :-) starten werde.


Über Neujahr werde ich mit Freunden wieder ins Trainingslager nach Palamos fahren
und dort erstmal gescheit an der Grundlage für ein Paar Siege in 2009 arbeiten.
Ich werde euch an dieser Stelle regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge und der Form berichten.


Viel Spaß beim Trainieren und Schoki futtern

Maverick

10.11.2008


11. leider knapp am Ziel Top Ten vorbei. Aber von Anfang an:
Schon die letzten Tage ging es mir sehr gut und ich war echt heiß bei meiner ersten WM zu überraschen.
Meinem Knie ging es auch gut, wenn ich auch aus Angst es kurz vor dem Rennen zu sehr zu reizen nur noch Läufe mit weniger als 40min gemacht habe.
Die Amis haben hier echt was auf die Beine gestellt. Von der Organisation her einer WM mehr als würdig. Vor dem Rennen war ich eigentlich erstaunlich wenig aufgeregt. Als wir dann am Abend vorher das Rad eingecheckt haben, änderte sich das schlagartig. Das Kribbeln war da.
Die Schwimmstrecke war sehr gut angelegt und es gab kaum das übliche gehaue. Leider konnte ich meine gute Schwimmform nicht beweisen.
Ich stieg mit mehr als 3min auf die entscheidenen Konkurrenten auf das Rad, was sich als rennentscheident heraustellen sollte. Schnell bildete sich vorne eine sehr starke Gruppe mit allen Favoriten. Da eine solche Gruppe, selbst wenn sich alle Athleten an die Wintschatten- Regel halten, ein enormer Vorteil bedeutet, beschloss ich alles zu probieren um diese zu erreichen, was dazu führte, dass ich bis Meile 30 noch auf Kurs zur schnellsten Radzeit lag. Doch leider schaffte ich es nicht die Gruppe zu errreichen.
Deprimiert davon und mit dem ständigen verdacht, dass die da vorne nicht sauber fahren (was sich teilweise auf bestätigte), fiel ich erstmal in ein Loch. Ich hatte mich auf der Verfolgung einfach zu sehr aufgerieben und wenn man dann noch mehr als 20 Meilen hat, wird es verdammt hart. Der Kurs lässt leider keine Möglichkeit zum Erholen, insgesamt habe ich vieleicht 50m nicht getreten.
Aber ich bin ja auch zum Lernen zur WM gekommen und obwohl ich es inzwischen besser wissen sollte, hab ich nach dem Radfahren eigentlich aufgesteckt. Als einer der erwischten Drafter (Brent McMaahon) dann nach abgesessener Zeitstrafe an mir vorbeilief, probierte ich doch nochmal mitzugenen. Nach dem Radfahren an Platz 17 gab es zur Halbzeit der 21,1 km doch noch Hoffnung auf die Top Ten. Aber der Akku hatte einfach
nicht mehr genug Saft, um das harte Tempo von McMahon (2.schnellste Laufzeit) mitzugehen. So hab ich am Schluss die Top Ten denkbar knapp verpasst.


Jetzt werde ich erstmal Pause machen und einen Plan schmieden für nächstes Jahr, den 11. möchte ich so hier nicht stehen lassen.


Gratulation an Andreas Raelert, der mit einem wahnnsiningen Lauf noch den Vize-Titel geholt hat!