Wieder im Basecamp
Eigentlich wollte ich ja regelmäßig über unser Trainingscamp in Freiburg bloggen. Jetzt sind wir schon eine ganze Weile wieder daheim. Warscheinlich habe ich deswegen nichts geschrieben, weil ich am zweiten Tag in eine Art Wachkoma abgerutscht bin. Daher muss ich, denke ich, keine Zahlen mehr nennen - es war sehr hart und davon sehr viel. Aber ich muss sagen, dass ich nach ein paar Tagen ruhigerem Training mich jetzt schon sehr fit fühle.
Als letzten "Test" werde ich am kommenden Sonntag in Viernheim starten und da hoffentlich den dreifachen Hattrick schaffen: drei Siege im RNC dieses Jahr, der dritte Sieg in Folge in Viernheim und der dritte Sieg in der Rhein Neckar Gesamtwertung des RNC.
Gerade angesichts der steigenden Form fällt es mir sehr schwer nicht in jeder Einheit "anzutesten" wie denn die Form so ist. Und wer mal einen Blick auf die Startliste in Monaco wirft, wird erkennen das ich dort jedes noch so winziges Körnchen brauchen werde. Der 70.3 in Monaco ist nach der WM der am stärksten besetzte 70.3 Wettkampf Weltweit.
Ich hoffe ihr drückt mir die Daumen
Von den scharzen Bergen
Seit Sonntag hat bei mir nun die heiße Phase der Monaco-VOrbereitung begonnen.
Und damit die Daheimgebliebenen auch wissen was der Bub so macht, habe ich mir vorgenommen öfters mal was zu berichten.
Eigentlich ist so ein Trainingslager ja nicht sooo interessant: essen-schafen-trainieren eben.
Aber es gibt ja doch die ein oder andere lustige sache, die so passiert und viele wissen ja eben nicht wie essen-schlafen-trainieren so genau aussieht.
Wir, das heißt Horst Reichel, Daniel Schmoll und ich sind gut in der Wohnung meines Trainers Lubos Bilek untergebracht,
der gerade Rikarda Lisk in Peking betreut.
Am Sonntag stand dann erstmal lokeres Kennenlernen der Umgebung auf dem Plan: 1,20h langer lockerer Lauf, 2h flach und locker Rad.
Aber warum geht man in ein Trainingslager?
Genau also so haben wir das dann umgesetzt: 1,36h Lauf 4,10min/km am Schluss. Radfahren war dann so richtig lustig. In Freiburg kann man auch nicht so gut flach fahren und wir haben auch keinen Plan gehabt wohin.
So stößt man Zwangsläufig auf einen Berg in unserem Fall ein großer: beim km 35 knapp 1000hm ;-) flach eben.
Das ging dann auch munter so weiter, weil wenn man erstmal drinsteckt kommt man so leicht nicht mehr raus. Also 90km und 1800hm - und wenn man 60 geplant hat, fährt man auch ohne was zu essen und mit Wasser in der Flasche los.
Da musste dann 2 Kilometer vor daheim nochmal bei der Tanke angehalten werden ;-)
Gruß Sebastian















