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glatte Sache in Heidelberg

03.08.2009
Leider meint es der Sommer dieses Jahr nicht gut mit uns und so gab es in Heidelberg leider mal wieder Regen. Ich hatte mir vorgenommen vor dem Sparkassen Finanzguppe 70.3 Ironman Wiesbaden auf dem Rad nochmal richtig Randale zu Veranstalten. Nach dem Schwimmen hatte ich etwas mehr als 30 Sekunden Rückstand auf den härtesten Konkurrenten Felix Schumann. Felix ist eine richtige Bergziege und so wurde der erste Berg schon mal mit richtig Dampf gefahren. Ich denke, dass ich in der letzten Zeit auf dem Rad schon lange nicht mehr so am Limit gefahren bin. Zum Glück hatte ich auf den seltenen Flachstücken den längeren Atem und konnte mich etwas aus dem Blickfeld schleichen. Die Strecke in Heidelberg gehört schon im trockenen Zustand zu den sowohl konditionell als auch technisch anspruchsvollsten, die ich im Triathlon kenne. Wenn es nass wird, dann ist extreme Konzentration gefragt um den schmalen Grad zwischen Sturzflug und Abflug zu treffen. Ich habe dann doch etwas öfters die Bremse benutzt als normal, trotzdem war der eine oder andere Drift mit im Programm. Beim Laufen hatte ich schon 1:30 min Vorsprung und wollte mich eigentlich locker machen. Doch Felix hat nochmal ordentlich aufgedreht, so dass es am Ende doch noch knapp wurde. Jetzt steht erstmal etwas ruhigeres Training auf dem Programm und dann nochmal ein paar kleine Stiche vor dem nächsten großen Rennen am 16. August.

Filme von Ladenburg und Heidelbger (man beachte die extem coole Frisur ;-))
http://www.rnf.de/videoportal/sendung/triathlon_heidelbergman_2009
http://www.rnf.de/videoportal/sendung/streckenrekord_beim_roemerman_de

1.

27.07.2009
Wer die Startliste vom Roemerman in Ladenburg eigesehen hatte, wusste dass man das Rennen wohl nicht so im Vorbeigehen "mitnehmen" konnte. So war es auch. Zwar erleichtert der zum reißenden Strom angewachsene Neckar das Schwimmen deutlich (17:10 über 1500m sind für mich im Becken leider unerreichbar :-)) So war beim Schwimmen alles noch recht eng zusammen und auf dem Rad sorgte Felix gleich für Tempo an den extrem steilen ersten Rampen. Der erste lange Berg sortierte dann das Feld auch schon deutlich. Normann Stadler zeigte nur zwei Wochen nach der Langdistanz in Roth schon wieder eine sehr starke Radleistung und bestimmte nach dem ersten Berg das Tempo. So musste Felix abreißen lassen, konnte Normann beim Laufen aber nochmal stellen. Ich hielt mich auf dem Rad etwas zurück, da ich meine Laufform ja vor Wiesbaden noch einmal testen wollte. Also hab ich von Anfang an zu Fuß ordentlich aufs Gas gedrückt und auch bis zum Schluss nicht locker gemacht. Die Woche über steht jetzt nochmal etwas mehr Radfahren auf dem Plan, um dann am kommenden Wochenende in Heidelberg noch einmal meine Sahne-Disziplin zu testen.